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Wieviel Speicher braucht mein NAS(horn)?

Ein bisschen hilft es vielleicht zu wissen, dass ein Terabyte etwa 1000 Spielfilme in DVD-Qualität sind, oder 100.000 Handyfotos (wenn denn jedes 10 Megabyte groß wäre). Welche weiteren Anhaltspunkte habe ich, um meinen Speicherbedarf zu finden?

Zuerst betrachte deinen Status Quo: Wieviel Speicher ist bei dir in Benutzung – zusammengerechnet von allen Geräten! Dein Computer hat eine Festplatte von 500 Gigabyte, die zur Hälfte voll ist? Gut, 250 GB dafür.
Wieviele Daten auf deinem Handy hast du selber erzeugt? Das wären also Fotos, Videos, Notizen, Chatverläufe und anderes, schaue deine Apps durch. Da kommen vielleicht 40 Gigabyte zusammen? Dann hätten wir summa summarum 290 GB.

Der nächste Schritt erfordert etwas Nachdenken: Wieviele Daten kommen über die Monate dazu? Denn du willst ja dein NAS(horn) nicht jedes Jahr mit größeren Festplatten aufrüsten.
Du machst im Monat 100 Fotos und 10 Videos? Das wären dann vielleicht ein Gigabyte? Du erzeugst auf deinem Computer Grafiken, oder CAD-Dateien, oder bearbeitest Fotos, oder gar Videos? Vielleicht kannst du anhand des Datei-Datums erkennen, wieviele Dateien in welcher Größe monatlich zusammenkommen.

Der dritte Punkt: Wenn du schon ein NAS(horn) hast, willst du es auch nutzen, nicht nur zum Sichern von Daten, sondern auch zum Ablegen von Musik und/oder Filmen, indem du deine CDs und DVDs in Dateien umwandelst oder deine online gekaufte Musik und Filme auf das NAS(horn) speicherst. Während eine Musiksammlung eher im zweistelligen Gigabyte-Bereich bleibt, füllen Filme, besonders in Full-HD oder gar 4K-Auflösung schnell mal ein Terabyte.

Ich hoffe, anhand dieser Punkte kannst du dir einen Überblick verschaffen, wie groß dein NAS(horn) sein muss, damit du einige Jahre damit deine Freude hast!

P.S.: Wieviel Megabyte sind nochmal ein Gigabyte? Und dann gab’s noch Terabyte und was ist denn jetzt ein Byte? 😉 – Ganz einfach:

1 Byte ist etwa ein Schreibmaschinenzeichen. Mit einem Byte können 256 verschiedene Zeichen dargestellt werden.

1 Kilobyte sind 1000 Byte. Also etwa ein Text mit rund 1000 Anschlägen, also Zeichen. Grob gesagt eine Seite Text.

1 Megabyte sind 1000 Kilobyte. Das ist das Telefonbuch eines Städtchens mit 50000 Einträgen (à 20 Zeichen). Oder ein JPEG-Foto mit etwa 5 Megapixel, was für einen guten DIN-A-4-Druck ausreicht.

1 Gigabyte sind 1000 Megabyte. Das sind alle Telefonbucheinträge Deutschlands. Oder etwa ein Spielfilm in DVD-Qualität.

1 Terabyte sind 1000 Gigabyte.

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Abschluss des Betatests – mehr Funktionen

Wir nehmen ab sofort Bestellungen entgegen! Wir warten noch auf einige Logfiles und haben noch einen winzigen Bug, für den in den nächsten Tagen ein Update bereitgestellt wird. Damit ist das NAShorn –– fertig!

Verbesserungen und Anpassungen wird es natürlich fortlaufend geben. So hat sich vor kurzem das Verhalten von Mozilla Firefox geändert, nämlich wie der Browser mit Zertifikaten umgeht – da werden wir die Anleitung entsprechend anpassen. Auch neue Funktionen sind geplant, die das NAShorn noch vielseitiger und nützlicher machen werden – aber mehr will ich noch nicht verraten.

Natürlich kann jeder Kunde, der sich mit Linux auskennt, auch auf eigene Faust Software auf das NAShorn installieren. So kann das NAShorn beispielsweise auch zur Smarthome-Zentrale werden. Hier gibt es so breitgefächerte Möglichkeiten, dass wir in dieser Richtung bisher nichts vorinstallieren mochten. Bei mir zu Hause habe ich eine Raumklima-Messstation (siehe Bild) an mein NAShorn gekoppelt: Er misst Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck und sendet die Werte regelmäßig per WLAN ans NAShorn.

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Beta-Test läuft erfolgreich, neue Funktionen für das NAShorn!

Unsere Beta-Tester haben uns mündlich und schriftlich Feedback geliefert und sind mit ihrem NAShorn zufrieden! Auch haben wir Log-Dateien bekommen, um die reibungslose Funktion der Geräte zu überprüfen, und auch die sehen erfolgversprechend aus. Dennoch haben wir entschieden, den Betatest zu verlängern – warum?

Wir haben neue Funktionen ins NAShorn eingebaut, die noch getestet werden müssen, bevor wir sicher sind, dass sie reibungslos ihren Dienst tun:

  • Medien-Downloader: Du möchtest eine Kopie eines Videos aus dem Internet auf dein NAShorn speichern, um es später nochmal anzusehen? Das ist eine sogenannte Privatkopie und bei vielen Videos erlaubt, so bei den großen Plattformen Youtube und Vimeo und natürlich auch bei Videos aus den Mediatheken. Das NAShorn bietet dir jetzt diese Möglichkeit, das Video landet direkt im „filme“-Ordner.
    Oder möchtest du nur die Tonspur nochmal anhören? Auch dies geht ganz einfach, die Audio-Datei landet im „musik“-Ordner.
  • Verschlüsselte DNS-Anfragen: Jeder Klick auf einen Link, jeder Besuch einer Website geht erst, wenn dein Endgerät die Adresse der Website bei einem DNS-Server (Domain Name System) eingeholt hat. Damit weiß natürlich dieser DNS-Server ganz genau, welche Seiten du besuchst, auch wenn die Seiten selbst per HTTPS sicher verschlüsselt werden. Seit einiger Zeit können auch DNS-Anfragen verschlüsselt erfolgen und bei Servern, die garantieren, dass sie keine Logs schreiben. Solche Anfragen haben wir dem NAShorn beigebracht. Das heißt, wenn du dein Endgerät beim NAShorn die DNS-Anfrage einholen lässt, dann surfst du ab sofort völlig privat, nichtmal dein Internet-Provider weiß, welche Seiten du besuchst! Und gleichzeitig werden Tracking-Server und Werbe-Server blockiert.

Außerdem haben wir das Gehäuse des NAShorns nochmal verbessert, um den Festplatten etwas mehr Kühlung zu gewähren. Ihr könnt euch also auf ein noch besseres NAShorn freuen!

Oberfläche des Webfrontends
Verbesserte Oberfläche der NAShorn-Website
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Das NAShorn ist im Fernsehen!

Da wollen wir gar nicht groß was zu erzählen, seht selbst!

Bei der Autorin der Sendung, Anke Plautz, möchte ich mich ganz herzlich bedanken für den wie ich finde sehr gelungenen Beitrag. Sie war zusammen mit Kameramann und Tonfrau fast einen ganzen Tag lang mit dem NAShorn und mir beschäftigt. Mir ist nach wie vor etwas schleierhaft, wie aus dieser Menge an Material so eine schön erzählte Geschichte entstehen konnte! Und wenn ihr schon bei Buten un Binnen seid, guckt euch auch die anderen „Wer kennt Wen“-Geschichten an, da ist sehr schönes und interessantes dabei.

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Serie!

Eichen-Bohlen

Auch eine kleine Serie ist eine Serie. Allerdings sind nicht alle NAShörner identisch, jedes sieht deutlich anders aus als die anderen. Wie auf dem Foto zu sehen sind die Baumkanten sehr unterschiedlich (auch wenn sie entrindet sind). Dazu haben die ausgesuchten Bohlenabschnitte markante Astzeichnungen und geschwungene Maserung.

Die Funktion ist jedoch bei jedem NAShorn gleich. Das Herzstück, das Mainboard, ist das gleiche und auch die Festplatten sind bis auf die vom jeweiligen Kunden gewählte Größe gleich. Die Unterseite, bestehend aus einem lasergeschnittenen Aluminiumblech mit der Beschriftung, ist gleich.

Also Serie! –– mit Anteilen an individueller Handfertigung und Elementen direkt aus der Natur.